Verdiente Niederlage in Waldbronn

  Huskies Waldbronn II – Schorle Adler II   5:2

Donnerstag Abend stand für die Schorle Adler II die weiteste Auswärtsfahrt der Saison an. Es ging ins Eistreff nach Waldbronn zu der zweiten Mannschaft der Huskies. Für die Schorle Adler allerdings kein ungewohntes Terrain. Letzte Saison setzte man sich in der ersten Play Off-Runde gegen die Huskies durch und hatte also durchaus gute Erinnerungen daran.

Die Huskies waren aber anscheinend heiß auf eine Revanche und übernahmen von Beginn an die Initiative. So gerieten die Adler dann auch folgerichtig durch zwei schnelle Treffer bereits nach wenigen Minuten in Rückstand, auch wenn beide Tore etwas unglücklich zustande kamen. Auch den Rest des Drittels dominierten die Huskies, während die Schorle Adler nicht richtig ins Spiel kamen, weitere Treffer sollten aber erstmal nicht fallen.
Patrick Wöllner, der die Schorle Adler an diesem Abend coachte, fand in der Drittelpause anscheinend die richtigen Worten, denn im zweiten Abschnitt wirkten die Schorle Adler von Beginn an wie verwandelt und spielten nun viel agressiver und zielstrebiger und kamen dadurch zu etlichen Chancen, scheiterten aber immer wieder am glänzend aufgelegten Waldbronner Goalie Marcel Völkle. Stattdessen fing man sich hinten zwei weitere Treffer und lag zur nächsten Drittelpause somit mit 0:4 zurück.

Im letzten Drittel probierte man nochmal alles und stellte zu Beginn auf nur noch zwei Reihen um, um für noch mehr Druck zu sorgen. Chancen gab es auch genügend, man hatte gefühlt mehr als doppelt so viele Torschüsse wie die Huskies, aber Marcel Völkle schien an diesem Abend einfach nicht zu überwinden. Als Waldbronn dann sogar durch einen schön rausgespielten Treffer das 5:0 erzielte war das Spiel fast vorentschieden. Es gelang in den letzten Minuten noch zwei Tore durch Thomas Winter und Denis Heil zum 5:2 Endstand.
Auch wenn man gefühlt zwei Drittel überlegen spielte und mehr Torschüsse als der Gegner hatte muß die Niederlage am Ende wohl als verdient bezeichnet werden, da man das erste Drittel komplett verschlafen hatte, hinten anfällig war und vorne einfach nicht effizient genug war und beste Möglichkeiten ausließ.